Unsere Schulordnung

Schulische Grundsätze der Mühlenbergschulen

I. Schulordnung für das Schulzentrum am Mühlenberg Edemissen

 In unseren Schulen wollen wir alle in einer Gemeinschaft miteinander leben und lernen.

Wir nehmen Rücksicht aufeinander, bemühen uns um Höflichkeit und versuchen, Verständnis für den jeweils anderen zu zeigen. - Konflikte und persönliche Probleme lösen wir gewaltfrei.

 Um dieses Ziel zu erreichen, haben die Schülervertretungen, die Schulelternräte und die Gesamtkonferenzen der Hauptschule und der Realschule folgende Schulordnung beschlossen:

 

1.       Außerhalb der Unterrichtszeit und in den Pausen halten wir uns auf den Schulhöfen (Begrenzung siehe Aushang), im Freizeitraum oder in der Bücherei auf. Besonderheiten regeln die Bereichsordnungen.

 

2.       Das Schulgelände darf nicht ohne Erlaubnis verlassen werden, auch nicht während der Nachmittagsbetreuung.

 

3.       Zigaretten, Alkohol und andere Rauschmittel sind verboten.

 

4.       Auf dem Schulgelände sind Handys* und andere nicht unterrichtsrelevante elektronische Geräte während der gesamten Unterrichtszeit verboten. Sie sind nicht sichtbar und nicht hörbar. Die Benutzung ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung einer Lehrkraft gestattet.

In den Pausen und Freistunden ist es zulässig das Handy sowie andere elektronische Geräte außerhalb des Schulgebäudes zu benutzen.

Foto- und Filmaufnahmen sind grundsätzlich verboten, da sie eine Verletzung des allgemeinen Persönlichkeitsrechts darstellen (s. Grundgesetz).

 

5.       Wir bringen andere nicht in Gefahr, indem wir mit Schneebällen oder gefährlichen Gegenständen werfen und auf den Gängen laufen.

 

6.       Während der Unterrichtszeit und in den Pausen ist das Befahren des Schulgeländes, das Skaten und Ähnliches gefährlich. Wir verzichten darauf.

 

7.       An den Bushaltestellen stellen wir uns der Reihe nach an und drängeln nicht.

 

8.       Die Sportstätten und die Außenstelle Am Buchenkamp werden erst zum Ende der Pause  auf kürzestem Wege aufgesucht. Der Rückweg erfolgt direkt nach Stundenschluss.

 

9.       Papier, Wertstoffe und Restmüll werden getrennt und in die dafür vorgesehenen Behälter geworfen. – Auf das Mitbringen von Dosen und Einwegverpackungen verzichten wir.

 

10.   Die Toiletten halten wir sauber.

 

11.   Wir alle sind verantwortlich für die Sauberkeit in den Klassenräumen und Fluren.

 

12.   Besucher des Schulzentrums melden sich im Sekretariat und erhalten einen Besucherausweis.

 

13.   Alle Lehrkräfte, sowie alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Schulzentrums sind  uns Schülerinnen und Schülern gegenüber weisungsberechtigt.

 

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*Der Begriff „Handy“ wird gleichbedeutend für alle internetfähigen elektronischen Geräte benutzt.
II. Bereichsordnungen der Mühlenbergschulen

 

HS-Bereich:

Den Schülerinnen und Schülern der Hauptschule ist es gestattet sich zusätzlich zu Nr. 1 im HS-Bereich aufzuhalten. Die Klassenräume werden in den Pausen verlassen und abgeschlossen.

RS-Bereich:

Für Schülerinnen und Schüler der 5.-7. Klassen gilt Nr.1 der Schulordnung. Die Klassen in den Bereichen E, F und M können sich in den Pausen auch in ihren Klassen und den dazugehörenden Aufgängen aufhalten.

 

Wir sind verantwortlich für unseren Bereich und unsere Klassenräume. Innerhalb des Bereichs der anderen Schule sind wir Gäste und beachten die Bereichsordnung der Nachbarschule.

Ausnahmeregelungen sind nach Absprache mit der Schulleitung möglich.

 

III. Verstöße gegen die Schulordnung

 

Elektronische Geräte und Handys*

Bei Verstößen der unter Nr.4 in dieser Schulordnung festgelegten Regeln, sind alle Lehrkräfte dazu ermächtigt, das Handy* und andere elektronische Geräte vorübergehend in Verwahrung zu nehmen und nach Beendigung des Unterrichts nach Ermessen wieder auszuhändigen.

 

Rauchverbot

In allen Teilen der Schule herrscht ein absolutes Rauchverbot. Die Lehrkräfte geben die Namen der Schülerinnen und Schüler, die gegen das Rauchverbot verstoßen haben, an die Lehrkräfte der zuständigen Schule weiter.

 

RS-Regelung:

In einer Dienstversammlung sind bezüglich der Verstöße gegen die beiden oben genannten

Verbote folgende Maßnahmen beschlossen worden:

  1. Fehlverhalten: schriftlicher Tadel und Gespräch mit dem Schulleiter.
  2. Fehlverhalten: schriftlicher Tadel und Anwendung eines Erziehungsmittels z.B. Reinigungsdienst.
  3. Fehlverhalten: schriftlicher Tadel und Vermerk auf dem Zeugnis.  

 

HS-Regelung (am 17.06.2010 auf der GK beschlossen):

Bei dem Verstoß gegen das Rauchverbot wird folgender Ablauf eingeleitet:

  1. Fehlverhalten: Der Schüler, die Schülerin soll sich schriftlich Gedanken zu seinem eigenen Rauchverhalten machen und die Eltern werden schriftlich informiert.
  2. Fehlverhalten: Die Eltern werden informiert. Die Schülerin, der Schüler leistet zu einem zeitnahen Termin einen sozialen Dienst in der Schule.
  3. Fehlverhalten: Elterngespräch und Teilnahme an einem Regelkurs.
  4. Fehlverhalten: Klassenkonferenz

Die Erziehungsberechtigten erhalten jedes Mal einen Infobrief.

 

Verlassen des Schulgeländes

Die Schule kann die Aufsichtspflicht nur auf dem Schulgelände gewährleisten. Beim Verlassen des Schulgeländes entfällt der Versicherungsschutz durch den Gemeinde-Unfallversicherungsverband, der ansonsten Schulweg sowie Unterrichts- und Pausenzeiten umfasst.

Bei Verstößen wird wie bei Verstößen gegen das Rauchverbot verfahren.

 

IV. Hinweise zum Fernbleiben vom Unterricht

Bei Schulversäumnissen ist die Schule umgehend zu benachrichtigen. Nach dem Niedersächsischen Schulgesetz ist dabei der Grund für das Fernbleiben anzugeben. Es genügt zunächst eine fernmündliche Mitteilung. Für den gesamten Versäumniszeitraum hat spätestens nach drei Tagen eine schriftlichen Mitteilung zu erfolgen.

Leider haben in den letzten Jahren vorzeitige Entlassungen aus dem Unterricht stark zugenommen. Es ist unumgänglich, dass in solchen Fällen eine Kenntnisnahme seitens der Eltern in schriftlicher Form erfolgt. Das gilt auch für Verspätungen, sofern sie erheblich sind.

Urlaubsgesuche sind rechtzeitig zu stellen. Beurlaubungen bis zu einem Tag erfolgen durch den Klassenlehrer, längere Beurlaubungen bedürfen auch der Zustimmung durch den Schulleiter. Urlaub unmittelbar vor oder nach den Ferien kann nur in besonders begründeten Fällen gewährt werden.

V. Verbot des Mitbringens von Waffen usw. in Schulen

Erl. v. 29.6.1977 - 304 -31 704 (SVBl. S.180) - VORIS 22410 00 00 00 011 , geändert durch RdErl v. 15.1.2004 (SVBl. 3/2004) - VORIS 22410 00 00 00 011 Bezug: Erl. v. 10. 1. 1961

Den Schülern aller Schulen in meinem Geschäftsbereich wird untersagt, Waffen im Sinne des Bundes-Waffengesetzes in der jeweils geltenden Fassung mit in die Schule oder zu Schulveranstaltungen zu bringen. Dazu gehören im wesentlichen die im Bundes-Waffengesetz als verboten bezeichneten Gegenstände (insbesondere die so genannten Springmesser oder Fallmesser, Stahlruten, Totschläger, Schlagringe usw.), ferner Schusswaffen (einschl. Schreckschuss-, Reizstoff- und Signalwaffen) und gleichgestellte Waffen (z.B. Gassprühgeräte) sowie Hieb- und Stoßwaffen. Dies Verbot gilt auch für volljährige Schüler, die entweder im Besitz einer Erlaubnis zum Führen von Waffen sind (z.B. Jagdschein) oder erlaubnisfreie Waffen erwerben dürfen.

Untersagt wird außerdem das Mitbringen von Munition jeder Art, von Feuerwerkskörpern, von Schwarzpulver und von Chemikalien, die geeignet sind, für explosive Verbindungen verwendet zu werden.

Alle Schüler sind jeweils zu Beginn eines Schuljahres über den Inhalt dieses Erlasses zu belehren. Dabei ist auf die altersbedingten speziellen Gefährdungen besonders einzugehen. Es ist darauf hinzuweisen, dass ein Verstoß gegen das Verbot des Mitbringens von Waffen usw. eine Erziehungs- und Ordnungsrnaßnahme zur Folge haben kann.

Abdruck dieses Erlasses ist jeweils bei der Aufnahme in eine Schule (in der Regel 1., 5. und 7.Schuljahr sowie beim Eintritt in berufsbildende Schulen) den Erziehungsberechtigten zur Kenntnis zu geben.

 VI. Computerraumnutzungsordnung

Regeln, die bei der Nutzung elektronischer Medien in der Realschule Edemissen zu beachten sind.

Es entspricht dem pädagogischen Konzept der Schulen des Schulzentrums Edemissen, dass Schülerinnen und Schüler auch die Möglichkeiten moderner Medien zu Unterrichts- und Bildungszwecken möglichst selbstständig nutzen können.

Dies erfordert von allen Beteiligten ein hohes Maß an Verantwortung.

Mit zunehmendem Alter sollen Schülerinnen und Schüler lernen, selbst einen wachsenden Teil an Verantwortung für das eigene Tun zu übernehmen.

Sie müssen sich darüber klar werden, dass die selbstständige Nutzung der verschiedenen Medien gesetzlich festgelegten und pädagogisch begründeten Regeln unterliegt.

 Dazu gehört:

1.     Softwarediebstahl
Softwarediebstahl ist strafbar. Die Anwendung illegal erworbener Software auf Computern der Schule ist verboten.

2.     Copyright
Auch bei elektronisch gespeicherten Medien gilt das Copyright. Die Verwendung von Texten, Tönen, Bildern, Filmen oder anderer Inhalte ohne Quellennachweis ist geistiger Diebstahl.

3.     Produkte von Mitschülern
Produkte von Mitschülern / Mitschülerinnen sind ebenfalls geschützt und dürfen ohne deren Zustimmung nicht verändert oder gelöscht werden.

4.     Keine beleidigenden Formulierungen
Es ist selbstverständlich, dass auch bei der Nutzung elektronischer Kommunikation keine beleidigenden und diskriminierenden Formulierungen gebraucht werden.

5.     Rassistische, pornographische und andere Inhalte
Rassistische, pornographische und anderweitig verbotene Inhalte dürfen auf Computern der Schule weder geladen noch gespeichert werden. Chaträume solchen Inhaltes dürfen nicht betreten werden!!!

6.     Schutz persönlicher Daten
Persönliche Daten einschließlich der Adresse dürfen bei der Nutzung von Online - Diensten nur nach ausdrücklicher Genehmigung durch die betreuende Lehrerkraft angegeben werden.

7.     Einstellungen an Systemdateien
Grundeinstellungen an Programmen und Systemdateien dienen der Betriebssicherheit. Sie dürfen nur von den dafür zuständigen Betreuern verändert werden. Außerdem:

8.     Die Desktop-Oberfläche darf nicht verändert werden.

9.     Programme (dazu gehören auch Spiele!!!) dürfen nicht installiert werden, weder von Diskette oder CD noch aus dem Internet.

10.  Eigene Disketten dürfen nur nach Rücksprache mit der Lehrkraft benutzt werden.

11.  Die Rückseiten der Computer (dazu gehören auch die Kabel) dürfen nicht angefasst werden.

Wer gegen diese Regeln verstößt, muss damit rechnen, dass er/sie dieses Schuljahr den Computerraum nicht mehr betreten darf, bei schweren Verstößen auch das nachfolgende Jahr nicht. Folgen, die das für seine/ ihre Benotung mit sich bringt, hat der Schüler/ die Schülerin selbst zu verantworten.

Kosten, die durch bewusste Veränderung des Systems bzw. durch mutwillige Beschädigung der Hardware entstehen, sind von dem Verursacher bzw. der Verursacherin in vollem Umfang zu übernehmen.

Unsere Schulordnung als PDF-Datei